Broschüre

Die Bestellung unserer Broschüre "Gebären und geboren werden in Hannover" kann per E-Mail an Mail@Kaiserschnittstelle.de erfolgen.
Die Broschüre ist außerdem in Hannover im Annabee Buchladen in der Stephanusstrasse in Hannover-Linden zu erhalten.

Hannover bekommt ein 2. Geburtshaus

Wir freuen uns sehr darüber und unterstützen die Crowdfunding Initiative. Bitte unterstützen auch Sie diese wichtige Initiative unter: https://www.startnext.com/geburtshaus-herrenhausen

Kaiserschnittstelle nahm an Berliner Podiumsdiskussion teil

Die Kaiserschnittstelle nahm an der Podiumsdiskussion zur aktuellen Hebammenproblematik am 23. Juni 2014 in Berlin teil.

Video-Link zur Podiumsdiskussion

Aktuelle Links und Informationen

Eltergruppe mit Karin Helke-Krüger

Netzwerk Elterninitiativen für Geburtskultur: Erklärung vom 10.10.2015:
Kasseler Erklärung 10.10.15 als pdf (3,3 MB)

Präsentation des Vortrags vom 4. Februar 2015 aus dem Frauen und Mädchen Gesundheitszentrum:
Vortrag vom 4.2.15 als pdf (1,6 MB)
Vortrag vom 4.2.15 als Powerpoint (12 MB)

Der Artikel "Aus dem Bauch heraus" erschien am 23.11.2013 in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.
Artikel "Aus dem Bauch heraus" Teil 1
Artikel "Aus dem Bauch heraus" Teil 2


Kaiserschnitt. Vom Notfall zum Normalfall.
Radiosendung vom 29.05.2013 auf SWR2. Heinrike Pfohl berichtet von ihrem eigenen Kaiserschnitt und viele Fachleute kommen zu Wort.

zu Gast bei Radio Leinehertz

Heinrike Pfohl und Karin Helke-Krüger waren zu Gast bei Radio Leinehertz:
Link zum Youtube-Video

DAK-Broschüre "Kaiserschnitt: Ja? Nein? Vielleicht!"
Broschüre von der DAK herunterladen

https://kaiserschnitt.faktencheck-gesundheit.de/

AKF Kampagne gegen die steigende Kaiserschnittrate zum online mitunterzeichnen

www.akf-kaiserschnitt-kampagne.de

H. Pfohl-Horster und K. Helke-Krüger beim Dreh des Dokumentarfilmes

Dokumentarfilm "Ozean der Emotionen" im Kino -->
http://www.mahakaro.de/Filme.html

Artikel bei gesundmagazin.de
über psychische Belastung nach der Geburt

1. DHZ Congess 7.-8. Sept.2012 in Hannover
Hebammenkunst – Die Rettung der normalen Geburt

Hintergrundinfos

Historisches

Der Kaiserschnitt (Sectio Cesarae) hat seinen Namen der Geschichte nach von Kaiser Julius Cäsar, der auf diesem Wege auf die Welt gekommen sein soll. Über den tatsächlichen Ursprung des Namens existieren jedoch viele Hypothesen. Dass Julius Cäsar tatsächlich selbst durch einen Kaiserschnitt entbunden wurde, scheint mit Sicherheit eine Legende zu sein, da seine Mutter die Geburt überlebte. Dies kam zur damaligen Zeit nicht vor.

Alte Bücher, Zeichnungen und Bilder geben Informationen über die ersten „Schnitt-Entbindungen“. Bis zum 15. Jahrhundert wurde der Kaiserschnitt offenbar nur nach dem Tod der Mutter durchgeführt, um das Kind taufen zu können. Ab dem 15. Jahrhundert findet man immer mehr Berichte über Kaiserschnitte. Damals wurde die Gebärmutter nicht zugenäht, was oft zum Tod der Mutter führte.

Ab dem 18. Jahrhundert trat eine wesentliche Veränderung in der Geburtshilfe ein, zunehmend praktizierten männliche Chirurgen in der Geburtshilfe. Die Kaiserschnitte waren dennoch selten, da sie nach wie vor lebensbedrohlich waren. Antibiotika und Blutersatzmittel existierten noch nicht. Außerdem gab es keine Narkosemöglichkeiten.

Ab ca. 1880 sank die Sterblichkeit der Mütter bei Kaiserschnitten auf etwa fünf Prozent ab. Bis 1950 stieg die Zahl der Sectio Cesarae auf drei Prozent an. Anfangs sank die Kindersterblichkeit bei einer Steigerung der Kaiserschnitt-Häufigkeit. Heute ist dieser Bezug nicht mehr herzustellen.

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Die Situation heute

2003 lag die Kaiserschnittrate in Deutschland bei 25,5%. Die WHO empfiehlt eine Kaiserschnittrate von bis zu 15% bzw. geht davon aus, dass eine höhere Kaiserschnittrate medizinisch nicht notwendig ist.
Die Kaiserschnittrate liegt 2012 in Deutschland bei circa 34%.

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Quellen

  • Albrecht-Engel und Albrecht: „Kaiserschnittgeburt“, Reinbek bei Hamburg 1995
  • de Jong und Kemmler: „Kaiserschnitt – Wie Narben an Bauch und Seele heilen können“, München 2007
  • Lutz und Kolip: „GEK-Kaiserschnittstudie“, Bremen/Schwäbisch Gmünd 2006